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800 Höhenmeter nonstop auf's Horn

Am Start unserer Wanderung informiert uns eine Tafel einerseits, dass vor mehr als 100 Jahren hier die ersten Steinböcke ausgesetzt wurden und andererseits werden wir vor Herdenhunden gewarnt. Wir haben leider keine Steinböcke und zum Glück keine Herdenhunde gesehen.

Bereits in Weisstannen beginnt es zu steigen, zuerst moderat aber ab Sässli Lavtina geht es dann zur Sache. Im Rappenloch treffen wir auf eine Alp-Besenbeiz und studieren die kreative Menukarte. Leider ist Cedric, der junge Besenbeizwirt nicht hier, schläft er vielleicht noch in dem lustigen Holzfässli?

Die letzten Meter auf's Horn auf 1840 m gehen in die Beine, aber die Aussicht aufs Weisstannental und die umliegenden Berge ist grandios.

Über Kuhweiden (ohne Herdenschutzhunde) geht es hinunter auf die Alp Vordersäss. Vom Brüggli über Gula geht es steil hinunter nach Vorsiez. Der Weg geht in die Knie, fast nicht vorstellbar, dass hier die Kühe im Frühling hinauf und im Herbst hinunter müssen.

Die Bergwirtschaft Vorsiez ist gerammelt voll - hier gibt es im Sommer jeden Sonntag den berühmten Brunch. Wir gönnen uns ein kaltes Bier (alkoholfrei) bevor wir dann gemächlich talabwärts entlang des Baches Seez zurück nach Weisstannen wandern.

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